Embodiment

Embodiment bringt ganz neue Bewegung ins Spiel

Embodiment ist eine moderne Richtung innerhalb der Kognitionswissenschaft, die die Ansicht vertritt, dass intelligente Prozesse nicht ohne direkte Beteiligung des Körpers möglich sind. Handeln in jeglicher Situation, also auch im unternehmerischen Kontext, unterliegt dem direkten körperlichen Einfluss. So wirken Haltung, Gesichtsausdruck oder Bewegungsrichtung auf kognitive, motivationale und emotionale Prozesse.

Die Embodimentforschung liefert vielfältige und hochinteressante Ergebnisse. Zur Veranschaulichung sei ein Beispiel skizziert: Durch das Einnehmen einer machtvollen körperlichen Haltung für nur eine Minute konnten Carney et al (2010) in ihren Experimenten nachweisbare Effekte auf Cortisol, Testosteron und Risikobereitschaft feststellen (Anstieg des Testosterons und Abfall des Cortisols). Obwohl die Versuchspersonen durch eine geschickte Coverstory abgelenkt wurden und nicht wussten, dass das Machtkonzept der eigentliche Untersuchungsgegenstand war, fühlten sie sich nach der Exposition subjektiv machtvoller und risikobereiter, was auch objektiv anhand obiger physiologischer Parameter nachgewiesen werden konnte.

Die klare Konsequenz für MiA hieraus lautet, gute und nachhaltige Konzepte brauchen den Körper, brauchen Bewegung und Aktion. Körper und Gedanken bilden eine Einheit. Um das eine zu entwickeln, muss ich das andere kultivieren.

MiA nutzt deshalb sowohl schnelle Bottom-up-Prozesse , die über den Körper vermittelt werden, also auch die langsameren Top-down-Prozesse, die über Reflexion, Sprache und Denken vermittelt werden. Der stetige Wechsel ermöglicht ein mitunter völlig neues Verständnis komplexer Situationen und bringt ganz neue Lösungen ans Licht.

Ihr Nutzen

  • Sie lernen Ihren Körper als Ressource wahrzunehmen
  • Sie kultivieren Ihre intuitiven Fähigkeiten
  • Sie entwickeln differenzierte Bewusstheit über Ihre Emotionen
  • Sie kommen in Bewegung und fördern Ihre Kreativität